Leben und Arbeiten in China
Ungelernte Arbeitskräfte drängen in China in die Großstädte auf der Suche nach Jobs. So kommt es, dass es zwar jede Menge Arbeitskräfte gibt, aber Fachleute fehlen. Oft fehlt es sogar schon an der Schulbildung. DAs Fachpersonal muss also aus dem Ausland kommen - kein leichtes Unterfangen, wie es scheint. Denn so manch einer möchte auf keinen Fall nach China, weil er mit der Lebensweise und der Situation in den Städten nicht klar kommt. Zudem gibt es viele Hürden zu nehmen, es der neue Start in China erfolgen kann. Zuerst einmal werden eine Arbeitserlaubnis und ein Visum benötigt - und viel Geduld und Nerven bei der Abwicklung der Angelegenheiten auf der Botschaft. Nicht vergessen werden darf die Jobsuche. Wer nicht direkt von seinem Unternehmen entsandt wird, muss sich selbst um eine Anstellung kümmern.
Die Sprache ist ebenfalls ein Problem, denn gerade diejenigen, die nicht zwingend als Fachkräfte bezeichnet werden können, sind der englischen Sprache oft nicht mächtig. Die Verständigung wird zudem aufgrund der teils etwas fremd anmutenden chinesischen Gepflogenheiten in Kultur und Tradition schwer fallen. Eine gezielte Vorbereitung auf das Leben in China sollte daher unbedingt zu den Vorüberlegungen gehören. Eine Wohnung muss ebenfalls gesucht werden, was in den großen Städten nicht gerade einfach ist. Viele Unternehmen bieten ihren Angestellten zwar Appartements an, dies gilt aber in der Regel nur für die ausländischen Unternehmen und teilweise auch nur für eine begrenzte Zeit direkt nach dem Start. In der Stadt wird der Weg von A nach B meist mit Bussen oder Bahnen vollführt. In den Unternehmen selbst sind die Mitarbeiter zwar sehr freundlich, doch die Hektik hat auch hier Einzug gehalten. Sehr anstrengend sind zum Beispiel die Meetings, bei denen scheinbar immer so viele Mitarbeiter eingeladen werden, wie in den Raum passen.